Matinéekonzert 06.01.2027 - MV Schutterwald

Programm Matinée - Musikverein Schutterwald e.V.

Reihenfolge noch nicht feststehend


GO! - Eröffnung - Samuel Hazo

Sympatria - Konzertmarsch - Thomas Asanger

Flight of the silverbird - "Filmmusik" - Thomas Bergersen, arr. Johan de Meij

Cats - Musical - arr. Johan de Meij

TOTO - The very best of 25 years - moderne Unterhaltung - arr. Pierre van Meel

How to train your dragon - Filmmusik - arr. Ton van Grevenbroek

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1. Zugabe:

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2. Zugabe:

Radetzky Marsch

Erläuterungen zum Programm

Entwicklungsprozess

Folgende Eckpunkte sind in meine Überlegungen zu diesem Konzertprogramm eingeflossen.

Vorbemerkung

Auch in diesem Jahr soll wieder ein möglichst abwechslungsreiches Programm entstehen. Dabei versuche ich eigentlich immer, verschiedene Bereiche der Blasmusik unterzubringen und gleichzeitig Stücke auszuwählen, die sowohl für die Musikerinnen und Musiker als auch für das Publikum interessant sind. Natürlich muss dabei auch darauf geachtet werden, was mit dem Orchester gut machbar ist und welche Stücke sich sinnvoll zu einem Gesamtprogramm zusammensetzen lassen.

Beim ersten Stück gehen wir dieses Mal einen etwas anderen Weg. In den vergangenen Jahren stand am Anfang häufig ein Konzertmarsch oder eine Ouvertüre. GO! von Samuel R. Hazo ist weder das eine noch das andere. Der Titel beschreibt eigentlich schon ziemlich gut, was passiert: Es geht sofort los. Ein rasantes, rhythmisches und sehr direktes Stück, das ohne große Einleitung auskommt und das Orchester gleich zu Beginn ordentlich fordert. Für mich ist das eine interessante Möglichkeit, einmal anders in das Konzert einzusteigen. Kein langsames Herantasten, sondern: GO!

Ganz auf einen Konzertmarsch möchte ich natürlich trotzdem nicht verzichten. Dieser folgt deshalb in diesem Jahr erst an zweiter Stelle. Sympatria von Thomas Asanger ist ein moderner Konzertmarsch aus Österreich. Er besitzt vieles von dem, was für mich einen guten Konzertmarsch ausmacht: schöne Melodien, einen wirkungsvollen Orchesterklang und natürlich ein Trio, bei dem auch einmal etwas breiter musiziert werden darf. Nach dem sehr schnellen und direkten GO! entsteht dadurch gleich zu Beginn ein schöner Kontrast.

Der Bereich Musical wird mit Cats von Andrew Lloyd Webber abgedeckt. Cats gehört sicherlich zu den bekanntesten und erfolgreichsten Musicals überhaupt. Die ursprüngliche Broadway-Produktion lief über viele Jahre in New York und das Musical wird auch heute noch weltweit aufgeführt. Viele Melodien daraus dürften auch Zuhörer kennen, die das Musical selbst noch nie gesehen haben.

Für uns besonders interessant ist das ältere und nun neu aufgelegte Arrangement von Johan de Meij. De Meij kennt natürlich die Möglichkeiten eines symphonischen Blasorchesters bestens und entsprechend gut funktioniert die Musik von Andrew Lloyd Webber auch in dieser Besetzung. Damit haben wir einen bekannten Musical-Klassiker im Programm, der gleichzeitig musikalisch einiges zu bieten hat.

Danach geht es stilistisch in eine ganz andere Richtung. Flight of the Silverbird stammt von Thomas Bergersen. Bergersen ist einer der beiden Gründer von Two Steps From Hell und damit ein Vertreter jener modernen orchestralen Musik, die irgendwo zwischen Filmmusik, Soundtrack und sogenannter Epic Music angesiedelt ist. Auch wenn man den Titel vielleicht nicht kennt, dürfte einem diese Art von Musik sofort bekannt vorkommen.

Flight of the Silverbird ist für mich vor allem wegen seines großen Spannungsbogens interessant. Das Stück entwickelt sich immer weiter und lebt von einem sehr breiten, kraftvollen Orchesterklang. Gleichzeitig besitzt es eine Melodie, die recht schnell im Ohr bleibt. Das Arrangement stammt wiederum von Johan de Meij. Damit haben wir nach Cats gleich ein zweites Arrangement eines der bekanntesten Komponisten und Arrangeure für symphonisches Blasorchester im Programm.

Nach diesen eher groß angelegten Orchesterklängen darf natürlich auch die moderne Unterhaltungsmusik nicht fehlen. Dafür sorgt ein Toto Medley in einem Arrangement von Pierre van Meel. How to train your dragon in dem wunderbaren Arrangement von Ton van Grevenbroek hat es auch in das Programm geschafft. Filmmusik vom Feinsten.